DER wahre Offroader – SRB Cross-Skiroller 200mm

Offroad-Rollski Läufer kennen die Grenzen ihrer Modelle – wird der Weg weicher, der Untergrund tiefer oder werden die Steine größer, so ist ein Durchkommen mit herkömmlichen 150mm bereiften Skirollern meist nicht mehr oder nur noch schlecht möglich. Wir haben den SRB Cross-Skiroller 200mm getestet.

SRB_Cross_Skiroller_200mm

SRB Cross-Skiroller 200mm

Groß kommt der SRB Cross-Skiroller 200mm daher. Der breite Schaft wirkt wie ein Skateboard. Die voluminöse Bereifung, die man von Skirollern kaum kennt, formt den SRB Cross-Skiroller 200mm sehr markant. Angehoben fällt das höhere Gewicht im Vergleich zu den Standardmodellen im Cross-Skirollerbereich auf. Mit ca. 1,8kg schnallt man sich schon ganz schön was an den Fuß. Vergleicht man den SRB Cross-Skiroller 200mm mit einem Geländewagen, so steigt man gefühlt in einen fetten amerikanischen Hummer.

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200mm Bereifung am SRB Cross-Skiroller

Angeschnallt verteilt sich das hohe Gewicht aber schnell und fällt nicht mehr allzu stark auf. Vorab gilt es auch hier die Kirche im Dorf zu lassen, da man nicht mit einem Sportwagen auf die Rennstrecke fährt, sondern mit einem Geländewühler in das Unbekannte sticht. Und das gelingt in der Tat, da der SRB Cross-Skiroller 200mm rollern auf ungeahnten Wegen ermöglicht. Durch die 200mm große Bereifung fährt der Offroad-Skiroller leichter über Unebenheiten und sinkt dank der doppelt so breiten Bereifung und einer breiteren Auflagefläche auch bei feuchten Stellen nicht ganz so tief ein. Allerdings sind auch mit dem SRB Cross-Skiroller 200mm keine Trails (bekannt vom Mountainbike) möglich. Jedoch fahren sich Passagen, die den 150mm Cross-Skirollern Probleme bereiten, wesentlich ruhiger und sicherer. Auch auf dem Asphalt lässt sich der SRB Cross-Skiroller 200mm fahren. Hier liegt aber, bedingt durch das hohe Gewicht, sicher nicht das Jagdrevier des schweren Thüringers.

SRB-Cross-Skiroller

Testmodell von nordicx.com mit Salomon SNS Pilot Skate Bindung

Alles in allem macht der SRB Cross-Skiroller 200mm im Gelände viel Spaß. Technisch sauberes Skirollern kann man durch das Eigengewicht der Rollski nicht 100%ig erwarten. Aber der Gewinn an neuen Wegen macht den SRB Cross-Skiroller 200mm zu einer tollen Ergänzung der Modelle.

Durch den kurzen Rahmen ist es nicht möglich, eine feste Bremse am SRB Cross-Skiroller 200mm zu installieren. Bis Schuhgröße 45 kann hier die Skike Wahia genutzt werden. Spritzschützer sind nicht vorhanden – man darf sich mal so richtig schön „einsauen“ bei Feuchtigkeit. Das gehört aber bei einem richtigen Offroad dazu :-)

Das Testmodell wurde vom Onlineshop für Skiroller und Cross-Skates nordicx.com bereitgestellt. Unter diesem Modell finden Sie auch den SRB Cross-Skiroller 200mm.

Neuer NORDICX King Skate Skiroller für die mittlere Preisklasse mit maximaler Leistung

Mit dem NORDICX King Skate ist ein neue Skiroller-Empfehlung auf dem Markt, der die positiven Eigenschaften zahlreicher Rollski im mittleren Preissegment im Kauf-Bereich um die 250€ in einem Modell vereint.

NORDICX_King_Skate

NORDICX King Skate Skiroller

Der Name des NORDICX King Skate klingt nach dem Griff in Richtung Sterne. Das ist sicher auch gewollt, denn vereint der Skiroller verschiedene positive Parameter. So liegt beispielsweise das Gewicht von ca. 1,6kg im unteren Bereich. Neben der Leichtigkeit besticht der Rollski auch in puncto Handling. Der Rahmen des NORDICX King Skate ist vom Schwerpunkt stark abgesenkt. Dadurch wird der Skiroller besonders beim Belasten nach dem Abdruck sehr stabil im Geradeauslauf. Modelle, wie bspw. der Elpex F1 Pro, liegen hier schon gut auf der Straße. Jedoch kommt der NORDICX King Skate fast schon an den Weasel Marathon ran, der aber gut doppelt so teuer ist.

Den stabilen Geradeauslauf des NORDICX King Skate empfinden Einsteiger und fortgeschrittene Läufer gleichermaßen als angenehm. Einsteiger kippeln weniger auf dem Skiroller und lernen so schneller den Schwerpunkt über den NORDICX King Skate zu bringen und länger zu rollen. Fortgeschrittene können höhere Geschwindigkeiten erreichen und stehen auch bei langen Gleitphasen sicherer über dem Skiroller.

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Bereifung des NORDICX King Skate

Neben dem stabilisierenden Rahmen besitzt der NORDICX King Skate hochwertige Räder, die einen hohen Fahrkomfort bieten. Die Räder sind jeweils mit einer Aluminiumfelge versehen, für den Wärmeabtransport bei hohen Temperaturen. Dadurch schmieren die Reifen weniger und der Gummi hält länger mit positiven Eigenschaften auf die Langlebigkeit der Bereifung. Die Kugellager am NORDICX King Skate verfügen über eine doppelte Dichtscheibe aus Kunststoff und sind dadurch besonders resistent gegenüber Nässe und Verschleiß. Durch den serienmäßigen Spritzschutz macht der NORDICX King Skate auch bei Feuchtigkeit eine gute Figur und hält die Füße trocken. Die Bereifung verfügt hier ebenfalls über eine hohe Rutschfestigkeit.

Alles in allem macht der NORDICX King Skate eine gute Figur. Trotz des Rahmens aus Aluminium ermöglicht das Modell einen leichten skiähnlichen Flex.

Den NORDICX King Skate finden Sie unter diesem Link – auch als Testversion.

Rückblick Deutsche Meisterschaften Rollski 2016 in Radeburg

Deutsche Meisterschaften Rollski 2016

Einheimische Sportler und internationale Gäste kämpfen um Titel und Sekunden

Sonne, Hitze, über 250 Sportler am Start, spannende Rennen, Gewitter, einige Stürze und am Ende mit Lars Hänel vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal ein Deutscher Meister, der nach 27 km ganze  0,3 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dirk Mannewitz von der TSG Schkeuditz hatte.

Dieser 4. Dresdner Heidebogen-Rollskilauf, ausgetragen als Deutsche Meisterschaften Rollski 2016, hatte alles, was für Sportler und Zuschauer von Interesse ist.

City-Sprint in Radeburg

DM_Rollski_RadeburgBereits am Samstag trafen sich mehr als 100 Starter zum ersten City-Sprint in der Geschichte des Radeburger Rollski-Sports.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Radeburger Stadtverwaltung konnte ein Teil der Innenstadt für einen Sprint über knapp 200m gesperrt werden. Nach dem Einzelzeitfahren wurden paarweise mit Viertel- und Halbfinals die besten Läufer in ihren Altersklassen ermittelt, die dann im Finale die Sieger unter sich ausmachten. Nicht nur einheimische Sportler zeichneten sich dabei aus – auch die erneut mit einer großen Mannschaft angereisten polnischen Rollski-Sportler mischten kräftig mit. So gewann Antoni Juroszek vom MKS Istebna bei den 12- bis  15jährigen Schülern. Der Sieg bei den Mädchen der gleichen Altersklasse ging an Merle Richter vom SSV 1863 Sayda, die die Radeburgerin Lilly-Marie Lange im Finale knapp auf Platz 2 verwies.

Doch nicht immer mussten sich die Sportler des Gastgebers geschlagen geben: Der hervorragend besetzte Nachwuchsbereich lies bis zu den Schülern 10 kaum einen Titel liegen und konnte mit Hagen Zimare auch bei den älteren Herren den Siegerpokal aus den Händen der Radeburger Bürgermeisterin, Frau Ritter, entgegennehmen.

Schönes Detail am Rande: Außerhalb der Wertung und auf Initiative der Sportler wurde kurz vor der Siegerehrung auf dem Radeburger Marktplatz ein Zusatzlauf zwischen den Siegern bei den Männern und den Junioren ausgetragen. Nico Rieckhoff vom TSV Grebenhain musste sich dem Herrensieger Christiann Schmidt vom SV Liebertwolkwitz nur knapp geschlagen geben. Den Samstagabend beschloss dann eine zünftige Rollski-Party mit Live-Musik im Hotel „Deutsches Haus“.

Deutsche Meisterschaften mit internationaler Beteiligung

Meisterschaft_SkirollerWer Deutscher Meister werden wollte, musste am Sonntag früh raus. Bereits um 9:00 Uhr starteten die ersten Sportler gegen die Uhr zum Prolog über 4,5 km bzw. 6 km.

Überraschung auf der Strecke: Dort wo in den letzten Jahren eine Firmendurchfahrt zu absolvieren war, steht nun der „Vetters-Tunnel“, eine vier Meter breite Durchfahrt durch ein Produktionsgebäude der Radeburger Druckerei Vetters. Auch diese eher optische Herausforderung wurde gemeistert, wie die Ergebnisse zeigen.

Bevor die älteren Sportler dann zu ihrem Verfolgungsrennen antraten, war die Stunde der Schülerinnen und Schüler gekommen. Diese ermittelten Ihre Sieger in  Massenstart-Rennen, bei denen alle Sportler gleichzeitig starten. Um den Titel des „Deutschen Schülermeisters“, der von den 12- bis 15jährigen Sportlerinnen und Sportlern erkämpft werden kann, bewarben sich jeweils rund 50 Starter, die dann gleichzeitig auf der Strecke waren. Deutscher Schülermeister wurde der 15jährige Pascal Nitzschke (OBV Ringenhain) vor Tim Seifert (VSC Klingenthal). Dritter der erst vierzehnjährige Janik Löw von der gastgebenden SG Klotzsche. Diese hatte dann auch unmittelbar danach großen Grund zum Feiern. Die ebenfalls erst 14jährige Frances Kaiser setzt sich gegen alle Konkurrentinnen durch und wird Deutsche Schülermeisterin vor Linda Schumacher  vom SSV Geyer. Auf Platz drei wieder eine Klotzscher Sportlerin – Rosa Zimare.

Rollski_Deutsche-MeisterschaftNach den Schülerrennen schlug die Stunde der Verfolgung: Die Schnellsten des Prologs starten zuerst. So gingen um 12:30 Uhr zur besten Mittagszeit die Jugend,  die Junior(inn)en sowie die Damen und die Herren ab 51 auf die Strecke über 15km. Dieses Rennen sollte zum technisch Anspruchsvollsten des Tages werden. Pünktlich zum Start setzte Gewitterregen ein, der die Strecke sofort extrem rutschig machen sollte. Eine Reihe von Stürzen waren die unerfreuliche Folge, die aber glücklicherweise alle glimpflich ausgingen. Der Sanitätsdienst des DRK machte seine Sache gut und sorgte dafür, dass bei der Siegerehrung ein kleiner Eindruck von Lazarett nicht zu vermeiden war.

Sieger und damit Deutsche Meister in der Jugend männlich wurden der ehemalige Klotzscher und heute für die SG Stahl Schmiedeberg startende Felix Hentschel. In der Jugend weiblich ging der Sieg an Anna-Maria Dietze von Pulsschlag Neuhausen vor der Weltcup-Starterin Anna Rockstroh vom SV Trebsen. Bei den Junioren gewinnt der für den Dresdner Skiverein startende  Sven Püschmann, bei den Juniorinnen Paula Hasler (SG Stahl Schmiedeberg). Bei den Damen geht der Sieg und damit der Meistertitel an Tina Willert vom SV Lützel – Westdeutscher Skiverband.

Fazit und Ausblick

Sieger_DM-Rollski_RadeburgEs war eine enorme Herausforderung, an die letzte im Dresdner Raum ausgetragene Deutsche Meisterschaft anzuknüpfen. 2013 fanden ebenfalls 250 Starter den Weg nach Radeburg, darunter ehemalige Spitzen-Biathleten und Langläufer. Heute wird ein Generationswechsel im Rollski sichtbar. Die Schüleraltersklassen waren gut besetzt, die Bundesstützpunkte des Skinachwuchses in Sachsen waren mit einem Großteil Ihrer Sportler am Start, die sich wiederum mit den polnischen Nachwuchsathleten messen konnten.

Alles in allem ein Event, dass Hoffnung für den Rollskisport macht. Miroslaw Kapasi, Trainer von MKS Istebna (POL) schreibt heute auf skpol.pl, „Ich kann die Veranstaltung polnischen Clubs und Amateuren sicher empfehlen, eine wirklich perfekt organisierte Veranstaltung.“ Ein schöneres Dankeschön für die Organisatoren, Helfer und alle Unterstützer des Wettkampfes kann es nicht geben.

 

Frank Hunger

Deutsche Meister Rollski 2016

Schüler
1 Nitzschke, Pascal – OBV Ringenhain (SVSac)
2 Seifert, Tim – VSC Klingenthal (SVSac)
3 Löw, Janik – SG Klotzsche (SVSac)

Schülerinnen
1 Kaiser, Frances – SG Klotzsche (SVSac)
2 Schumacher, Linda – SSV Geyer (SVSac)
3 Zimare, Rosa – SG Klotzsche (SVSac)

Jugend M
1 Hentschel, Felix – SG Stahl Schmiedeberg (SVSac)
2 Schwär, Philipp – WSV Oberhof (TSV)
3 Fritzsch, Nick – ATSV Gebirge Gelobtland (SVSac)

Jugend W
1 Dietze, Anna-Maria – Pulsschlag Neuhausen (SVSac)
2 Rockstroh, Anna – SV Trebsen (SVSac)
3 Löschke, Jessica – TSV Leuna (SVSA)

Junioren
1 Püschmann, Sven – Dresdner Skiverein (SVSac)
2 Koch, Paul – ESV Nassau
3

Juniorinnen
1 Hasler, Paula – SG Stahl Schmiedeberg (SVSac)
2 Freitag Catherina – SRC Heimbach-Weis 2000 (WSV)
3

Herren
1 Hänel, Lars – WSC Erzgebirge Oberwiesenthal (SVSac)
2 Mannewitz, Dirk – TSG Schkeuditz (SVSac)
3 Hau, Heinrich – SC Lanzenhain (HSV)

Damen
1 Willert, Tina – SV Lützel (WSV)
2 Löschke, Sabine – TSV Leuna (SVSA)
3 Kolbe, Cindy – SV Trebsen (SVSac)